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Bild Die Zeiselburg

Die Zeiselburg

ZUR SACHKULTUR MITTELALTERLICHER BURGEN IM OSTALPENRAUM AM ÜBERGANG VOM HOCH- ZUM SPÄTMITTELALTER

Aus Forschung und Kunst Bd. 46
Autor: Stefanie Juch
Erscheinungsjahr: 2019
Seitenanzahl: 200
Abbildungen: 80
Tafeln: 58
Gewicht: 1000 g
Format: 30 x 21 cm
ISBN: 978-3-85454-140-0

Die Arbeit befasst sich mit der Geschichte, den materiellen Hinterlassenschaften und der Architektur der Zeiselburg in Kärnten (Gemeinde Magdalensberg). Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf den Kleinfunden, wie beispielsweise den Keramikfragmenten, Objekten aus Eisen und Glas.

Der Großteil der auf der Zeiselburg gefundenen Gegenstände ist dem Hausrat zuzuordnen, darüber hinaus sind die Bereiche Bewaffnung und Verteidigung, Produktion, Wirtschaft und Handel belegt. Alle Fundgegenstände haben ihren chronologischen Schwerpunkt innerhalb des 12. und 13. Jahrhunderts, wobei vor allem die Keramik eine relativchronologische Entwicklung nachweisen konnte.

Die typenchronologische Auswertung des Fundmaterials hat für die Zeiselburg ein homogenes Bild ergeben und ist vor allem für die verwendeten Gebrauchsgegenstände, die Sachkultur, ein gutes Beispiel für den Übergang vom Hoch- zum Spätmittelalter. Die Ergebnisse der Arbeit liefern einen wesentlichen Beitrag zu mittelalterliche Burgstellen in Kärnten. Vor allem die typenchronologische Auswertung kann als eine künftige Bezugsquelle betrachtet werden, die es ermöglicht, ähnliche Fundstellen im Kärntner Raum hinsichtlich der Aspekte Raumnutzung und Fundmaterial zu analysieren.

Juch, Zeiselburg, Inhalt.jpg.pdf

Preis € 21,-