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Bild Geschichte der Waldnutzung

Geschichte der Waldnutzung

GESCHICHTE DER WALDNUTZUNG IN KÄRNTEN UNTER
DEM EINFLUSS DER BERG-, HÜTTEN- UND HAMMERWERKE

Archiv für vaterländische Geschichte und Topographie Bd. 63
Autorin: Elisabeth Johann
Erscheinungsjahr: 1968
Seitenanzahl: 248
Abbildungen: 19
Gewicht: 460 g
Format: 24 x 16,5 cm

Wegen des vorwiegend gebirgigen Charakters und wegen des geringen Vorkommens großräumiger Ackerflächen spielte der Waldreichtum für Kärnten schon seit jeher eine entscheidende und wichtige Rolle. Bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts erfolgte die Hauptnutzung des Waldes in Kärnten zur Brennholz- und Holzkohleversorgung der Berg- und Hammerwerke, die seit dem 14. Jahrhundert den bedeutendsten Einfluss auf die Wirtschaft des Landes ausübten und zeitweise über 13% der Bevölkerung beschäftigten. Daher stand auch der Wald als solcher nie im Vordergrund. Sämtliche Nutzungsregelungen und Bewirtschaftungsvorschriften, Gesetze, Ordnungen und Instruktionen, die den Wald betrafen, wurden lange Zeit hindurch ausschließlich im Hinblick auf die nachhaltige und ausreichende Brennmaterialversorgung der eisenbe- und -verarbeitenden Betriebe erlassen.

Erst im 19. Jahrhundert wurden auf Grund der hohen Holzpreise fossile Brennstoffe wie Stein- und Braunkohle in größerem Ausmaß zur Verhüttung verwendet. Dadurch aber wurde das Holz immer mehr zur Rohstoffgrundlage der nun rasch aufblühenden Holzindustrie. Die Eisenindustrie allerdings ging aus Mangel an guten Mineralkohlevorkommen im Lande zugrunde, und heute ist es kaum noch möglich, sich ein Bild von dem regen Leben zu machen, das durch die zahlreichen Berg-, Hütten- und Hammerwerke selbst in den abgeschiedensten Tälern jahrhundertelang herrschte.

In dem Buch werden die Entwicklung der Waldnutzungsformen, die Holzverwertung und Holzverwendung sowie die verschiedenen Nutzungsregelungen, deren Ursachen und vor allem deren Auswirkungen auf den Waldbestand dargestellt.


Waldnutzung,_Inhalt.pdf

Preis € 13,-