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Bild Barock und Klassizismus in der Grabplastik Kärntens

Barock und Klassizismus in der Grabplastik Kärntens

BAROCK UND KLASSIZISMUS IN DER GRABPLASTIK KÄRNTENS

Buchreihe des Landesmuseums für Kärnten Bd. 18
Herausgeber: Richard Milesi
Erscheinungsjahr: 1965
Seitenanzahl: 36
Abbildungen: 62
Gewicht: 420 g
Format: 28 x 20,5 cm

Der Autor hat seiner Untersuchung einleitend ein Kapitel über den Totenschild vorangestellt, da durch das ganze 17. Jahrhundert Wappengrabsteine nach dem Vorbild dieser plastischen Tondos nahezu kopiert wurden. Im 17. Jahrhundert folgt die Grabplastik noch weitgehend Vorgaben des vorangegangenen Jahrhunderts. In der späten Barockzeit zeigen Epitaphe erstmalig den Stuck und die prächtige Materialmode der Zusammensetzung von schwarzen, weißen und bunten Marmorarten. Nun verwendet man in Kärnten auch das alte Material der Bronze. Anfänglich als Ornament oder Wappen auf Stein appliziert, später in ganz aus Bronze gegossenen Epitaphen.
Im 19. Jahrhundert löst sich die Grabplastik vom Kirchengebäude, ja selbst mit dem in einem Park errichteten Mausoleum vom Friedhof. Es entsteht die neue Art des Gefallenen-Grabmals, das auch ein neues Material, den Eisenguss, verwendet. In diesem Jahrhundert erreicht die Kärntner Grabplastik nahezu die Bedeutung, die ihr im österreichischen Rahmen in der Romanik zukam. Abschließend hat der Autor noch einige Beispiele der Grabplastik der Secession und des 20. Jahrhunderts betrachtet.


Barock_und_Klassizismus,_Inhalt.pdf

Preis € 10,50